Was steckt wirklich in deiner Creme? INCI-Listen einfach erklärt
Kennst du die Situation im Drogeriemarkt: du stehst vor den Regalen, drehst eine Creme um — und liest: Aqua, Glycerin, Cetearyl Alcohol, Phenoxyethanol, Parfum… Begrifflichkeiten, die zunächst sehr vielversprechend klingen. Aber was bedeutet das alles wirklich? Wir erklären dir in diesem Beitrag, wie du INCI-Listen liest — und warum sie eigentlich dein bestes Werkzeug sind, um gute von schlechten Produkten zu unterscheiden.
Was ist eine INCI-Liste überhaupt?
Die Abkürzung INCI steht für International Nomenclature of Cosmetic Ingredients — ein internationales System, das vorschreibt, wie Inhaltsstoffe auf Kosmetikprodukten angegeben werden müssen. Sie werden auf Produktverpackungen und Produktetiketten platziert, sodass der Verbraucher immer nachlesen kann, was in dem Produkt enthalten ist. Die vollständige Angabe der Inhaltsstoffe ist in der gesamten EU Pflicht. Das dient als ein Instrument für den Verbraucherschutz – so darf kein Hersteller etwas verbergen. Dabei ist die Reihenfolge entscheidend: Was an ersterer Stelle steht, ist auch am meisten im jeweiligen Produkt enthalten. Inhaltsstoffe unter 1 % können in beliebiger Reihenfolge ans Ende gesetzt werden.
Darauf solltest bei der INCI-Liste achten
INCI-Listen bestehen aus hunderten möglichen Inhaltsstoffen — diese fünf begegnen dir jedoch in fast jeder klassischen Creme, jedem Serum, jeder Pflege.
1. Aqua (Wasser): Steht fast immer an erster Stelle. Wasser ist die Basis der meisten Cremes und Seren.
2. Glycerin: Ein natürlicher Feuchtigkeitsspender. Zieht Wasser aus der Luft und bindet es in der Haut. Gut verträglich, vielfach bewährt.
3. Cetearyl Alcohol: Klingt beunruhigend — ist es nicht. Das ist kein „Alkohol" im klassischen Sinne, sondern ein Fettalkohol, der die Textur stabilisiert und die Haut weich macht.
4. Phenoxyethanol: Ein weit verbreitetes synthetisch hergestelltes Konservierungsmittel. Es verhindert, dass sich Keime und Bakterien in der Creme bilden.
5. Parfum / Fragrance: Besonders empfindliche Haut kann darauf reagieren. Duftstoffe sind eine der häufigsten Ursachen für Hautreaktionen.
Allerdings ist nicht jeder „chemisch klingende" Name ein Warnsignal. Und nicht jeder „natürliche" Begriff bedeutet automatisch gut verträglich. Entscheidend ist:
- Steht der Wirkstoff weit oben? Ein Serum, das mit „Vitamin C" wirbt, aber Ascorbic Acid erst an 15. Stelle listet, liefert wenig Effekt. Das FFEM Vitamin C Serum ist ein gutes Beispiel für ein wirkungsvolles Produkt mit 3-O-Ethyl Ascorbic Acid an 2. Stelle.
- Wie viele Konservierungsmittel sind enthalten? Eines ist normal. Fünf verschiedene sind ein Zeichen, dass die Formulierung möglicherweise instabil ist. FFEM verzichtet gänzlich auf klassische Konservierungsmittel und verwendet stattdessen hautfreundliche Alternativen wie Pentylene Glycol, um den Inhalt zu stabilisieren.
- Steht „Parfum" oder einzelne Duftstoffe? Je weiter oben, desto höher der Anteil — relevant bei sensibler Haut. FFEM Produkte sind parfümfrei und enthalten keine Duftstoffe.
Warum wir bei FFEM auf Transparenz setzen
Wir haben unsere Produkte so entwickelt, dass wir jeden einzelnen Inhaltsstoff erklären können — und das auch tun. Keine versteckten Füllstoffe, keine unnötigen Duftstoffe, keine Inhaltsstoffe, die nur der Optik der Liste dienen. Denn wir glauben: Wer versteht, was auf seiner Haut landet, trifft bessere Entscheidungen. Und bessere Entscheidungen beginnen mit ehrlicher Kommunikation.
Wenn du das nächste Mal eine Creme umdrehst und die INCI-Liste liest, wirst du mehr sehen als vorher — und das ist genau der Punkt. Informierte Entscheidungen sind bessere Entscheidungen. Wir bei FFEM haben unsere Formeln von Anfang an so entwickelt, dass wir nichts erklären müssen, was wir nicht erklären wollen. Schau dir gerne unsere vollständigen INCI-Listen an — auf jeder Produktseite aufgeführt.